Samstag, 3. August 2013

Die Akte Vielschreiber

Als Vielschreiber tituliert zu werden, ist für mich ja bekanntlich ein Kompliment:

http://www.stiehlover.com/agenturblog/der-vielschreiber-groschenromanautor-martin-barkawitz/

Manchmal hält diese Art der Autoren-Existenz auch noch die eine oder andere Überraschung bereit. Gelegentlich wird ein Text, den ich vor sieben, acht oder neun Jahren verfasst habe, noch einmal nachgedruckt. So weit, so erfreulich - zumal es dann auch abermals in meiner Kasse klingelt. Manchmal muss ich in solchen Fällen feststellen, dass ich mich nur noch nebulös an meine Geschichten von damals erinnern kann. Das mag natürlich auch an meinem schlechten Gedächtnis liegen ...

Aber es ist ernsthaft interessant zu sehen, wie sich der Martin Barkawitz von vor neun Jahren stilistisch vom seinem heutigen Pendant unterscheidet. Ob ich mich verbessert oder verschlechtert habe, sollen die Leser entscheiden, für sie arbeite ich schließlich. Aber mir selbst fallen die Veränderungen auf, und möglicherweise geht es ja anderen Menschen genauso.

Ich glaube, es war Andreas Eschbach, der einmal darauf hingewiesen hat, dass es durch die Übung der regelmäßigen Textproduktion alle paar Monate oder Jahre einen Qualitätssprung gibt. Das kann ich nicht beurteilen; aber zumindest wird ein Roman nicht dadurch fertig, dass man ihn nicht schreibt ;-)

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